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GUSTAV MAHLER, SINFONIE NR. 1 D-DUR, TITAN – Symphonieorchester des Konservatoriums C. Pollini Padua

GUSTAV MAHLER, SINFONIE NR. 1 D-DUR, TITAN – Symphonieorchester des Konservatoriums C. Pollini Padua

Velut Luna

Musikgenre: Classica

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Artikelnummer:CVLD304CD

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GUSTAV MAHLER, SYMPHONIE NR. 1 D-DUR, TITAN (CVLD304)

Autor: Gustav Mahler
Ausführende: Sinfonieorchester des Konservatoriums C. Pollini in Padua

Verfügbar in: HD-Datei, CD

Tracks

1 - Langsam, schleppend, 16:40
2 - Kraftig bewegt, doch nicht zu schnell, 7:32
3 - Feirlich und gemessen, ohne zu schleppen, 11:11
4 - Sturmisch bewegt - Energisch 21:20

Gesamtzeit: 56:44


Sinfonieorchester des Konservatoriums C.Pollini, Dirigent Giuliano Medeossi

24bit / 88.2kHz Original-Live-Aufnahme, Auditorium Pollini, Padua, 25. März 2018

Produktion: Velut Luna und Conservatorio C.Pollini di Padova
Ausführender Produzent: Marco Lincetto
Aufnahme- und Mischtonmeister: Marco Lincetto
Musikalischer Berater: Mattia Zanatta
Mix- und Mastering-Ingenieur: Marco Lincetto
Titelbild: Marco Lincetto

ANMERKUNGEN (von Leopoldo Armellini, Direktor des Konservatoriums C. Pollini)

Die Entscheidung, Gustav Mahlers Symphonie Nr. 1 „Titan“ aufzuführen, war schwierig, aber nicht zu schwierig. Sicherlich überwog der Wunsch, sich an einem sehr bekannten, musikalisch komplexen und technisch anspruchsvollen Werk des großen sinfonischen Repertoires zu versuchen. Die Gefahr, sich als anmaßend und unzureichend zu erweisen, war beängstigend nah. Aber so ist es eben, die Kühnheit siegte, und das war auch aus rein didaktischer Sicht richtig. Die Aufführung des „Titan“ bedeutete, die Messlatte für die Studenten, die ein hundertköpfiges Sinfonieorchester bilden sollten, deutlich höher zu legen. Wäre die Aufführung jedoch auch nur ausreichend gewesen, hätte sie einen Meilenstein für die jungen Orchestermusiker dargestellt und idealerweise ein Vor und Nach dem „Titan“ markiert. Wenn ich also vom Ende her beginne, werde ich niemals die Augen der Studenten nach dem Konzert vergessen können: 50 Minuten höchster Anspannung, von Anfang bis Ende, ohne jemals die Konzentration zu verlieren, ohne auch nur eine Sekunde lang selbstlobende Überlegungen anzustellen, nachdem ein schwieriger Abschnitt gut ausgeführt worden war. Nichts davon, und die Jungen bemerkten es, denn an ihren Gesichtsausdrücken war zu erkennen, dass sie musikalisch und vielleicht auch menschlich einen Sprung gemacht hatten. Es war, als ob für sie an diesem Punkt nichts unmöglich sein könnte, wenn man den Ausgangspunkt der ersten Proben, der Orchestersektionen, bedenkt.
Ich glaube, ein Großteil der Orchestermusiker dachte, dass der „Titan“ in Wirklichkeit nicht aufgeführt werden würde, dass der Dozent für Orchesterübungen, Giuliano Medeossi, nach den ersten Proben sagen würde: „Nun, Jungs, lasst uns zum Wiener Klassizismus zurückkehren, das ist besser!“ Und doch, Tag für Tag, Takt für Takt kam der Punkt der Unumkehrbarkeit, nämlich als es zu einem gemeinsamen Bewusstsein wurde: „Man kann es schaffen!“ Man kann nicht sagen, dass es einfach war, es war sehr kompliziert, auch weil die Ausführenden Studenten waren (oft auch Gymnasiasten oder Universitätsstudenten), war es unmöglich, die gleichzeitige Anwesenheit aller an allen Probentagen zu verlangen. Hier war der Dozent ein echter Magier, ja, ein Alchemist: Mit dem, was ihm von Tag zu Tag zur Verfügung stand, baute er eine Klangkathedrale von unglaublicher Schönheit.
Die Aufführung war eine Quelle starker Emotionen. Aus dem Publikum spürte man zu bestimmten Zeiten deutlich, wie das Publikum mit dem Orchester atmete, und das Maß an Empathie war, auch dank der Pracht der Musik, so groß, dass nicht wenige Zuschauer am Ende der Aufführung in Tränen aufgelöst waren. Die CD des „Titan“, aufgeführt vom Sinfonieorchester des Konservatoriums von Padua, ist nicht für Hörer, die euklidische Perfektion verlangen. Diesen empfehle ich den Kauf einer im Studio aufgenommenen Version mit Hunderten von Schnitten und Einsätzen. Dies ist eine Live-Aufführung, und das hört man deutlich, einschließlich des Schleifens eines Stuhls eines Musikers, das kurioserweise wie ein verfrühter Einsatz eines Horns klingt. Da ich, der Ihnen diese Geschichte erzählt, ein alter Orchestermusiker bin, der viele Schlachten geschlagen hat, kann ich Ihnen jedoch versichern, dass die Dynamik (Klavier-Fortissimo-Auslenkung), die Farben, die Klangfarbe und die gesamte Energie, die das Orchester ausdrückt, absolut fesselnd und emotional sind. Die Ungenauigkeiten (eigentlich wenige) sind in einem allgemeinen Kontext von starker Beteiligung und Emotionen enthalten und werden von diesem absorbiert. Im Übrigen kann jeder, der es überprüfen möchte, auf YouTube Aufführungen renommierter Orchester hören, die nicht ganz perfekt sind. Dieses Album hat also seinen Sinn und Zweck. Zunächst, um hundert außergewöhnliche junge Leute wachsen zu lassen, und zweitens, um einem breiteren Publikum die einmalige Emotion eines Abends zu vermitteln, dem 25. März 2018, der in den Herzen und Erinnerungen aller Zuschauer des Auditoriums „C. Pollini“ in Padua bleiben wird.

GUSTAV MAHLER, SINFONIE NR. 1 D-DUR, TITAN – Symphonieorchester des Konservatoriums C. Pollini Padua
GUSTAV MAHLER, SINFONIE NR. 1 D-DUR, TITAN – Symphonieorchester des Konservatoriums C. Pollini Padua
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