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GASLINI SINFONICO 4 - G. Gaslini, Teora, Jupiter Symphonieorchester, Orchester des Teatro Marrucino, Orchester S.I.G.

GASLINI SINFONICO 4 - G. Gaslini, Teora, Jupiter Symphonieorchester, Orchester des Teatro Marrucino, Orchester S.I.G.

Velut Luna

Musikgenre: Classica

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Artikelnummer:CVLD246CD

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GASLINI SINFONICO 4 (CVLD246)

AutorGIORGIO GASLINI
AusführendeG. Gaslini Dirigent, Angelo Teora Klarinette, Jupiter Sinfonieorchester, Orchester des Teatro Marrucino, S.I.G. Orchester

Verfügbar als: HD-Datei, CD

Titel

Konzert für Klarinette in B-Dur und Orchester (2010)
01 - Sequenzen / Arie - 5:28
02 - Arcana / Kadenz - 6:36
03 - Ebony dance - 2:36
04 - Largo für Orchester (2010) - 18:15
05 - Moto Velocetto perpetuo für Orchester (2006) - 2:45
06 - Die anfängliche Singularität - 2:40
07 - Der Funke des Nichts - 3:36
08 - Die Feuerkugel / Die große Explosion - 4:18
09 - Kosmologische Odyssee / Dunkel und unbekannt / Der leuchtende Schrei (Tod eines Sterns) - 7:47
10 - Die chemische Mischung (Geschichte der Trommel) - 4:19
11 - Die aktuelle Singularität - 1:57
12 - Planetare Hymne - 5:03
Gesamtspielzeit: 65:26 

Konzert für Klarinette in B-Dur und Orchester (2010)
01 - Sequenzen / Arie - 5:28
02 - Arcana / Kadenz - 6:36
03 - Ebony dance - 2:36

Jupiter Sinfonieorchester, Dirigent Giorgio Gaslini, Klarinetten-Solo Angelo Teora - Live-Aufnahme im Teatro Excelsior, Cesano Maderno, Italien am 17. Februar 2011 - In diesem Konzert wollte der Autor zunächst dem primären Hörempfinden den Klang des Soloinstruments, die Klangfarben, die Farben, seine Klangbereiche, hoch, mittel, tief, nahebringen und diese, wie in einem Gemälde, in ihren reichen, lebendigen, starken oder nuancierteren Tönen darstellen. Anschließend vertraute er den kompositorischen Aufbau dem Interpreten und insbesondere, mit Angelo Teora, nicht nur seinem technischen Virtuosentum, sondern auch seinen kostbaren Klangfarben, die ebenfalls integraler Bestandteil eines weiteren wahren Virtuosentums sind. All dies wird schließlich in den vier Sätzen und der Kadenz, also in der vollständigen Form der Komposition, verteilt.

04 - Largo für Orchester (2010) - 18:15

Jupiter Sinfonieorchester, Dirigent Giorgio Gaslini - Live-Aufnahme im Teatro Excelsior, Cesano Maderno, Italien am 17. Februar 2011 - Das Largo für Orchester entstand aus dem starken Eindruck, einer Art emotionaler Epiphanie, die der Autor beim Anblick und Hören des Ganges in Indien empfand. Der Fluss, der aus den Jahrhunderten kommt und in die Jahrhunderte geht, Allegorie der Ewigkeit und der Unendlichkeit. Gesehen, wahrgenommen, ja, aber auch gehört. Sein weites Bett ist voller verborgenem und oberflächlichem Leben, gegliedert in gerade Linien oder plötzliche Rucke und Krümmungen, ein Klang, beim Hören einer verborgenen, lebendigen Polyphonie. Und von den Ufern und von den umliegenden Ufern erreichen Stimmen, ferne Gesänge, Rufe, das Herabfallen riesiger Äste ins Wasser, die der Wind vom mächtigen Stamm am Ufer gerissen hat. Die Komposition nimmt hier den Wert einer Erinnerung, einer Erzählung in der ersten Person an, aber in ihrem Fluss lässt sie den großen heiligen Fluss als absoluten Protagonisten seiner unendlichen Geschichte wirken.

05 - Moto Velocetto perpetuo für Orchester (2006) - 2:45

Orchester des Teatro Marrucino di Chieti, Dirigent Giorgio Gaslini - Live-Aufnahme im Teatro Marrucino, Chieti, Italien am 6. Februar 2007 - Es ist ein seltenes Merkmal der heutigen "ernsten" Musik, das diese Komposition durchdringt: die Leichtigkeit.
Der Autor mildert bereits im Titel die klassische Idee des "Perpetuum mobile" in der Musik, indem er den Begriff "velocetto" einfügt, der die kreative Absicht des Stücks entschärft. Tatsächlich entstand dieses "moto velocetto perpetuo" als kleines, kostbares choreographisches Bild: Mimiker und Tänzer verflechten und punktieren leicht das musikalische Kontinuum, das sich zweimal zu Abschnitten von weitreichendem melodisch-harmonischem Atem öffnet, die jedoch das unaufhörliche Fließen des Rhythmus, der von der Linie des Perpetuum velocetto geprägt ist, nicht bremsen. Die Komposition scheint ein unendliches "Da capo" sein zu können; sie scheint beim Hören den Wunsch zu erneuern, sie ohne jegliche Unterbrechung wieder zu hören, wie in einem perfekten Klangkreis. Leichtigkeit ja, aber auch feinste Spuren von Zärtlichkeit und Humor.

Big Bang Gedicht für Sinfonieorchester (1999)
06 - Die anfängliche Singularität - 2:40
07 - Der Funke des Nichts - 3:36
08 - Die Feuerkugel / Die große Explosion - 4:18
09 - Kosmologische Odyssee / Dunkel und unbekannt / Der leuchtende Schrei (Tod eines Sterns) - 7:47
10 - Die chemische Mischung (Geschichte der Trommel) - 4:19
11 - Die aktuelle Singularität - 1:57
12 - Planetare Hymne - 5:03
Internationales Jugend-Sinfonieorchester "F. Fenaroli", Dirigent Giorgio Gaslini
Live-Aufnahme, Lanciano, Italien, am 22. August 1999

Anmerkungen

Der Begriff „Gedicht“ im Titel, im Anschluss an „Big Bang“, würde bei flüchtigem Blick wie eine Erklärung von „Programmmusik“ erscheinen, wie es immer bei den berühmten Sinfonischen Dichtungen der Musikgeschichte der Fall war. „Big Bang Gedicht“ stammt aus dem Jahr 1999: Es würde also wie eine Geste der Nostalgie nach einer längst veralteten musikalischen Form erscheinen.
Tatsächlich ist die Partitur dieses Werkes jedoch eine ganz persönliche Erzählung des Autors über die bekannten und noch geheimnisvollen Ereignisse der Entstehung des Universums und des Lebens auf der Erde. Von Satz zu Satz offenbart sie einen leidenschaftlichen und zugleich unbekümmerten Zugang zur wissenschaftlichen Materie. Nichts also „Ernsthaftes“ oder Pedantisches.
Es ist vielmehr ein großes Divertissement, das sogar eine alte afrikanische Legende „Die Geschichte der Trommel“ hervorholt, um auf die „Chemische Mischung“ anzuspielen!
Ein Vergnügen, das im abschließenden „Planetaren Hymnus“ den allgemeinen Charakter des Werkes noch deutlicher offenbart, in dem es nicht schwer ist, die amüsierte Anspielung auf Ravels Bolero zu erkennen.
Abgesehen davon bleiben beim Hören das Erstaunen und die Emotion über eine erstaunliche und originelle Schreibweise in der heutigen Sinfonik.

Produktion: Velut Luna
Aufnahme: Marco Lincetto
(Titel 6-12: Angelo Venditti)
Mix und Mastering: Marco Lincetto
Foto: Marco Lincetto
Kritischer Text: Archiv Gaslini
Übersetzung: Patrizia Pagiaro
Design: L’Image
Marketing und Vertrieb: Patrizia Pagiaro
Musikverlag: Suvini Zerboni

GASLINI SINFONICO 4 - G. Gaslini, Teora, Jupiter Symphonieorchester, Orchester des Teatro Marrucino, Orchester S.I.G.
GASLINI SINFONICO 4 - G. Gaslini, Teora, Jupiter Symphonieorchester, Orchester des Teatro Marrucino, Orchester S.I.G.
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