E. SIPRUTINI: CELLOSONATEN, OP. III & Op. V
Urania Records
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Artikelnummer:LDV 14094
E. SIPRUTINI: CELLO SONATAS, OP. III & Op. V (LDV 14094)
EMANUEL SIPRUTINI (Emmanuel Shiprut)
(Niederlande 1730 – London 1790)
SIX SOLOS FOR a VIOLONCELLO WITH BASS Op. III (London, 1764)
Sonate I in D-Moll
Sonate II in F-Dur
Sonate III in G-Dur
Sonate IV in a-Moll
Sonate V in D-Dur
Sonate VI in C-Dur
SIX SOLOS FOR a VIOLONCELLO WITH BASS Op. V (London, um 1765)
Sonate I in C-Dur
Sonate II in A-Dur
Sonate III in G-Dur
Sonate IV in D-Dur
Sonate V in F-Dur
Sonate VI in G-Dur
CLAUDIO RONCO – EMANUELA VOZZA
Auf Originalinstrumenten
2 CD
Über die Geburt und das Studium von Emanuel Siprutini wissen wir nichts, außer dass die Italianisierung seines hebräischen Namens Shiprut, wenn überhaupt, die Zugehörigkeit zu einer italienischen Schule und Stilrichtung zu bezeichnen scheint, sei es auch nur aus Bequemlichkeit (italienische Cellisten waren die meistgeschätzten). Um 1750 gibt es Aufzeichnungen über seine Konzerte in Holland, wo er auch als Weinhändler tätig war, und einige Jahre später ließ er sich in London als Konzertkünstler und Cellolehrer nieder. Leopold Mozart traf ihn 1764 während seines Besuchs in England und, beeindruckt von seinem Talent, versuchte er ihn zur Konversion zum Christentum zu überreden. Emanuel weigerte sich und blieb gelassen jüdisch, Cellist und Weinhändler. Er hinterließ sieben Sonatenbücher für das Cello, die die Mozarts sicherlich besaßen, wie man annehmen muss, da sich Spuren und Ideen in den Werken Wolfgangs wiederfinden.
ENGLISH VERSION
Of the birth and studies of Emanuel Siprutini we know nothing, except that the Italianization of his Hebrew name, Shiprut, would seem to indicate, if anything, the belonging to an italian school and style, if only for con-venience (Italian cellists were the most appreciated). Around 1750 there are records of his concerts in Holland, where he was also active as a wine merchant, and few years later he settled in London as a concert performer and cello teacher. Leopold Mozart met him in 1764 while visiting England, and struck by his talent tried to convince him to convert to Christianity. Emanuel refused and remained serenely Jewish, cellist and wine trader. He left seven books of sonatas for the cello, which the Mozarts certainly possessed, as is to be believed, finding traces and shreds of ideas in the works of Wolfgang.
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